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Heute bin ich auf dem Weg in die Ramsau, genauer gesagt geht es ins wunderschöne Klausbachtal in mitten des Nationalparks Berchtesgaden, um dort einen eher unbekannten Gipfel einen Besuch abzustatten. Es geht zum Sulzenstein. Allerdings bin ich diesmal nicht alleine, ich begleite Andreas von Gipfelfieber.com auf den Kaipara Green Trails.

Es dämmert bereits als ich im Kreisel rechts in die Ramsau abbiege. An der Pfarrkirche St. Sebastian kann ich nicht anders und muss fix ein Foto schießen. Niemand ist unterwegs, keine Warteschlange an der kleinen Brücke. Also nichts wie hin und auf den Auslöser gedrückt. Schöne Stimmung denke ich mir und falle kurz in Gedanken 20 Jahre zurück als ich genau dort als junger Gebirgsjäger stand. Tatsächlich würde ich gerne noch etwas bleiben, aber ich bin eh schon ziemlich knapp dran, wenn ich noch rechtzeitig am Treffpunkt ankommen möchte.

Kaipara Green Trails

Auf grünen Pfaden zu grünen Hütten

Wie entstand die Ideen der Kaipara Grenn Trails?
Hütten und Regionen denen das ökologische Denken so wichtig ist wie Kaipara selbst. Die sich dem Thema Umweltschutz verschrieben haben und ähnlich damit umgehen, möchte das Unternehmen besuchen und seinen Freunden und letztendlich Euch den Kunden natürlich näher vorstellen.

So sind erfahrene Blogger auf den #kaiparagreentrails unterwegs um euch hinterher die Touren und Begegnungen die Sie auf ihren GRÜNEN PFADEN erlebt haben vorzustellen.

Durchs Bergsteigerdorf Ramsau zum Treffpunkt

Zurück im Auto lenke ich den Boliden wieder auf die Straße im noch verschlafenen Bergsteiger-Dorf. Vorbei geht’s an der eben noch fotografierten Kirche durch die verengte Fahrbahn am Gasthof Oberwirt. Schon bin ich durch und genieße die kurvenreiche Strecke hinüber zum Hintersee, lasse dabei den Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke links und den Eingang zum Zauberwald rechts liegen. Überall finden sich hier noch Wege die für mehr als ein Bergsteigerleben reichen schießt es mir kurz durch den Kopf.

Den Blinker gesetzt biege ich nach links auf den fast leeren Parkplatz am Nationalpark. Pünktlich! Andreas ist noch nicht eingetroffen, so richte ich den Rucksack zurecht und schnüre die Schuhe nochmal fest.

Dann kommt der dunkle Bulli angefahren. Der 16Gipfel Aufkleber prankt nach wie vor an seinem Auto und zeugt von einem tollen Abenteuer, welches Andreas vor einigen Jahren durch Deutschland geführt hat.

Heute wollen wir aber unser eigenes kleines Abenteuer erleben. Die zotteligen Fellnasen Mira und Goethe begleiten uns heute und begrüßen mich mit einem lauten Bellen.

Unterwegs im Tal der Adler und Almen

Vollbepackt mit Foto-Equipment und unseren wärmenden Kaipara-Jacken tauchen wir in den Nationalpark Berchtesgaden ein. Die tiefhängenden Wolken überziehen das Klausbachtal mit einer ganz besonderen Herbststimmung. Diese wird durch das tiefe Röhren der Rothirsche untermalt. Ja, es ist Brunftzeit! Hoffen wir mal das wir dabei nicht stören.

Wir schlendern an der Adlerbeobachtungsstelle vorbei und müssen erst mal die Jacken öffnen. Es ist irgendwie doch wärmer als es aussieht.

Bei netten Gesprächen über vergangene Touren und zukünftige Projekte tauchen wir immer tiefer ins Klausbachtal ein und wundern uns fast wie fix wir an der Hängebrücke sind. Das Rauschen des Wassers unter uns lässt kurz Ruhe einkehren. Natürlich können wir nicht anders und versuchen den Moment unterhalb der Mühlsturzhörner mit ein paar Bildern festzuhalten.

Kaipara

Merino Sportsware aus 100% Made in Germany – das ist Kaipra.
Ansässig im schwäbischen Allmanshofen fertigt das Modelabel ihre Produkte aus nachhaltiger Merinowolle – dem Gold Neuseelands.

Von den hervorragenden Eigenschaften die Merino von natur aus mitbringt konnte ich mir auf der Tour selbst ein Bild machen. Speziell bei unserem durchwachsenen Wetter hat sich die Thermoregulation und der prima Feuchtigkeitstransport bemerkbar gemacht.

Selbstverständlich ist die verwendete Merinowolle Zertifiziert. Denn das ZQ-Merino-Siegel garantiert den höchsten Standard hinsichtlich Qualität, Tierschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Getragen habe ich die Sweat Jacke 270, das Regularfit 150 T-Shirt und hatte den Schal 150 sowie die Beanie 150 im Einsatz.

Wandern im Klausbachtal

Anschließend marschieren wir immer tiefer ins Klausbachtal hinein. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigt uns, dass es eigentlich nicht mehr weit zum Abzweig hinauf gen Sulzenstein sein kann. Vorsichtshalber lesen wir noch die knappe Tourenbeschreibung, die den Runninggag des Tages liefern sollte.

Über eine große Wiese queren und am rechten Eck den deutlich markanten Pfad folgen!

Tourenbeschreibung im www.

Ich nehme es hier schon vorweg. Es gibt besagte Wiese und den Pfad auch, wir haben einfach an der falschen Stelle gesucht.

Unsere Suche nach der großen Wiese und dem weiteren Weg in Richtung Sulzenstein (1694m) brachte uns bis zur Landesgrenze nach Österreich an den Hirschbichl. Hier kam dann auch die Entscheidung das wir der natürlichen Wegvorgabe des Kamms folgen, um dann später auf den Normalweg zu kommen.

Gesagt getan. So kämpften wir uns anfänglich durchs Unterholz, später durch steile Aufschwünge zwischen Latschen hinauf.

Aussichtreiche Gratwanderung

Am vorerst oberen Ende des Kamms angekommen finden wir zwar noch keinen richtigen Steig, stattdessen folgen wir einfach dem natürlichen Weg auf der Österreich und bayrischen Grenze. Mit unserem Ziel nun direkt vor Augen gibt es eine erste kurze Rast am Hirschbichlkopf (1378m). Die haben sich unsere Vierbeiner aber auch redlich verdient.

Phänomenales Wolkenschauspiel

Unsere Blicke schweifen umher und können sich an diesem wolkenverhangenen Herbsttag kaum satt sehen. Die Loferer Steinberge sind zum Greifen nah und auch das Kammerlinghorn lässt sich neben dem Hochkalter genauso eindrucksvoll bestaunen. Ich komme aus dem Staunen kaum raus. Überall diese Farben aus teilweise sattem Grün geparrt mit dem goldgelb der Laubbäume und den weiß gepuderten Gipfeln um uns herum. Schöner kann auch Kanada nicht sein.

Das letzte Stück zum Sulzenstein

Es geht weiter schließlich ist gegen Mittag starker Regen angekündigt und diesen wollen wir, wenn es irgend geht, vermeiden. Ein weiterer Abstieg in eine Senke mit anschließendem sehr steilen und rutschigen Gegenanstieg bringt uns dann endlich auf den so lange gesuchten Steig.

Ein paar entgegenkommende Bergsteiger:innen fragen wir nach dem richtigen Abzweig für unseren späteren Abstieg, bevor es in die Gipfelpassage geht. Denn die wird ab hier durchaus spaßig. An manchen Stellen müssen wir kraxeln, teilweise gibt es Seilversicherungen, die wir gerne zur Hilfe nehmen. Dann biegen wir durch eine Gasse aus großen Latschen um die Ecke und haben es geschafft. Wir stehen am Gipfel des Sulzensteins.

Ein kurzes Abklatschen und Beglückwünschen später geht es auch schon wieder Bergab.

Absteig vom Sulzenstein zurück zum Hintersee

Diesmal allerdings auf dem richtigen Weg. Der zugegebenermaßen schwer zu finden ist. Eine Karte solltet ihr vorsichtshalber schon zur Hilfe nehmen. Denn selbst von oben auskommend ist nicht direkt ersichtlich wo der Abwzeig ist. Kurz darauf befinden wir uns auf einem sehr schönen Steig hinunter. Mit dem Blick zum Hintersee und dem Rauschen des Sulzenbachs der fast Parallel zum Weg hinabfließt tauchen wir irgendwann wieder in den Wald hinein. Der angekündigte Regen setzt nun ein. Wir halten und ziehen unsere Regenjacken an. Dabei bemerkt Andreas eine Gams schafft es leider nicht Sie zu fotografieren und dann kommen wir tatsächlich über eine “große” Wiese zurück auf die Hirschbischlstraße.

Abschied am Hintersee

Beim Rauslaufen aus dem Klausbachtal kommen wir wieder ins Ratschen und gönnen uns an der Ragert Alm ein verspätetes Gipfelbier. Und dann? Dann war es auch schon wieder vorbei. Wir verabschieden uns im jetzt strömenden Regen am Hintersee und hatten trotz des nicht ganz optimalen Wetters eine wunderbare KAIPARA GREEN TRAIL Tour im Sack.

Nützliche Infos zur Tour

Natürlich ist unsere Tour auf den Sulzenstein nur eine von vielen hier im Klausbachtal. Vor allem kommen gerade auch Familien mit der Rotwild-Fütterung der Steinadler.- Bartgeierbeobachtungsstelle und der Hängebrücke im Klausbachtal voll und ganz auf ihre Kosten. Mit dem Kinderwagen gibt es dank der großartig ausgebauten Wege keine Probleme zu den Almen und den Sehenswürdigkeiten zu kommen und selbst wenn der Weg zu beschwerlich werden sollte, gibt es die Möglichkeit mit dem Almerlebnisbus von A nach B zu kommen.

Aber ihr seht auch für ambitioniertere Bergsteiger:innen finden sich lohneswerte, nicht so stark frequentierte Touren. Wen es sogar in die Vertikale zieht, der ist an den Ramsauer Dolomiten gut aufgehoben. Dort befinden sich einige spannende Kletterouten

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Noch mehr Kaipara Green Trails

Neben meiner Bergtour auf den Sulzenstein im Klausbachtal gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Berggeschichten die im Rahmen der Kaipara Green Trails entstanden sind. Auf den Touren sind spannende Gespräche mit Almbauern, Hüttenwirten oder Nationalparkmitarbeitern zur stande gekommen.

Die Ausrüstung war u. a. dabei

Anmerkung: Kaipara hat mich zu den Green Trails eingeladen. Vielen Dank dafür! – Trotz der Einladung spiegelt der Text meine eigene Meinung wieder und die ist nicht beeinflussbar.

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... liebt die Berge. Am liebsten verbringt er Zeit beim Wandern, Bergsteigen oder auf zwei Brettern im Schnee. Im heimischen Taunus auch gerne mit dem MTB und beim Trailrun unterwegs.

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