Zuletzt aktualisiert am 18. Februar 2020

[* Werbung – Ich wurde zum Telemarkkurs eingeladen]
Vor knapp 2 Monaten flatterte eine E-Mail in mein Postfach mit der Einladung zum Telemark Bloggercamp auf der Riesneralm.

Es ist Freitag kurz vor sieben (natürlich am Morgen) an einem Parkplatz eines Wiesbadener Vororts. Ein PKW näher sich, der helle Lichtkegel der Scheinwerfer fährt auf mich zu und parkt kurz darauf direkt neben mir.

Aus dem Wagen springt Dennis von Abenteuersüchtig.de.
Wir packen rasch seine Ausrüstung um und finden uns schon bald auf der A3 in Richtung Süden. Denn heute geht’s zum Telemarken auf die Riesneralm.

Ein neuer Winkel in der Steiermark

Tja solche Anfahrten aus dem Rhein-Main-Gebiet sind immer eine kleine Weltreise. Aber nach fixen 7 Stunden sind wir die ersten beim Telemark Bloggercamp im Grimming-Donnersbachtal auf der Riesneralm. Bisher kannte ich die Ecke nur rund um Schladming, Ramsau und Hauser Kaibling. Mir fällt gleich auf hier ist alles viel ruhiger.

Nun gut! Zwei Stunden haben wir noch Zeit bis der Rest eintrudelt. Für die Piste sind wir etwas unmotiviert, so schlendern wir ein bisschen in der Gegend rum, kaufen noch Skiwachs und versuchen uns an Getränken die wir vorher noch nicht probiert hatten. Jetzt wissen wir allerdings das eine „Heiße Hexe“ nicht zu unseren Lieblingsgetränken gehört.

Startschuß – ins Telemark Wochenende

Dann ging es endlich los. Eine kleine Vorstellungsrunde gehört bei solchen Veranstaltungen immer mit dazu. Leihmaterial von HyphenSports wurde verteilt und schon standen wir auf der Pisten mit den aufgefellten Skiern.

Start ins Telemarkwochenende.

Mit Tourenskiern zum Abendessen

Schließlich ging es jetzt bei klarem Himmel gute 860 Höhenmeter hinauf zur Skihütte Hochsitz.

Oben angekommen, schmeckte der Kaiserschmarrn göttlich und der Ruß’n dazu rundete das Ganze noch ab. Es wurde von vielen tollen Bergabenteuern berichtet bevor wir dann die Abfahrt zur Mittelstation antraten.

Dort steht praktischerweise das Hotel Berghof Riesneralm in dem wir untergebracht sind. Nach weiteren Gerstenkaltschorlen und spannenden Gesprächen ging es ins Bett.

Das erste mal – mit Telemark Ski

Tags drauf war es dann soweit. Nach einer kurzen vielleicht auch zu kurzen Nacht gab es beim Frühstück eine schnelle Einweisung von Max unserem Skilehrer und Erfinder der Snowsafe Avalanche App.

Danach schlüpften wir in die Telemarkschuhe und versuchten die Ski anzuschnallen.

Beim Telemark muß man erstmal in die Bindung kommen.

Aber dann ging es schon los. Wie kommt man denn da überhaupt in die Bindung. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten und etwas Hilfe von Max hat es aber klick gemacht und wir können Starten.

Allerdings fahren wir unsere ersten Pistenkilometer im Alpinstil. Das funktioniert erstaunlich gut mit einer „offenen“ Bindung.

Fahren mit Knicks

Dann wird es aber ernst. Talski nach vorne, Bergski nach hinten und schon gleiten wir sanft in der Telemarkstellung über die frisch präparierte Piste. Ich gebe zu ganz so einfach war es dann doch nicht. Aber es wurde ein Heiden Spaß.

Jeder versuchte sich so gut es eben ging im Telemark die Piste hinunter zu kämpfen. Lachen schallt über die Piste. Man merkt wir haben Spaß dabei.

Nur warum rutscht der Talski immer wieder weg, Rechtskurven gehen besser als Linkskurven. Auch dieses Problem bekommen wir mit zunehmenden Pistenkilometern und unzähligen knicksen in den Griff. Am Ende des Tages schaffen wir es sogar die Kurven im Telemark auszufahren.

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Na gut wackelig sieht es nach wie vor aus aber irgendwie hat mich dieses Telemark doch angefixt. Ich denke bei einem der nächsten Familien Skiurlaube werde ich mich noch mal mit dem stilvollen abknicken beschäftigen.

Denn wie Max uns zum Abschluss des Tages noch mit auf den Weg gibt:

Das Leben ist zu kurz für eine feste Bindung!

Ende und Anfang

Dann war unsere Zeit auf Telemarkskiern auch schon wieder zu Ende. Die Leihausrüstung wurde verstaut und mit dem Sessellift ins Tal geschickt.

Unsere Gruppe machte sich ebenfalls abfahrbereit und schnallte die altbewährte Skitourenausrüstung an. Die Abfahrt ins Tal zeigte das die vielen Telemarkstellungen spuren hinterlassen haben. Die Oberschenkel waren froh über jede Entlastung.

Unten angekommen verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und den meisten anderen Teilnehmern. Für einige von uns ging es allerdings noch weiter zum Dachstein Krippenstein. Aber das möchte ein anderes Mal erzählt werden.

Die Blogbeiträge der anderen Telemarker

*Werbehinweis: Ich wurde von Hyphen Sports, dem Tourismusverband Grimming-Donnersbachtal, dem Skigebiet Riesneralm und der Snowsafe Avalanche App zum Telemarkkurs eingeladen.


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Author

... liebt die Berge. Am liebsten verbringt er Zeit beim Wandern, Bergsteigen oder auf zwei Brettern im Schnee. Im heimischen Taunus auch gerne mit dem MTB und beim Trailrun unterwegs.

2 Comments

  1. Toll Gregor!
    Freut mich sehr dass auch mal was zurück kommt für die tolle Arbeit die du mit deinem Blog machst! Ich schau immer wieder gern vorbei.
    Und Telemark würde ich auch mal gerne ausprobieren! 🙂
    Liebe Grüße aus München
    Basti

    • Gregor Reply

      Hey Basti,

      cool das du immer mal vorbeischaust.
      Also das Fahren mit dem Knicks würde dir auch sehr gefallen.
      Vielleicht ergibt sich ja mal was gemeinsam.

      Wird ja auch mal wieder Zeit.

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