[Anzeige: Der Terrex Agravic GTX wurde mir freundlicherweise von adidas kostenlos zur Verfügung gestellt.]

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r kommt – adidas Agravic GTX – Ein Schuh, ein Reifenhersteller, ein Mann. adidas Agravic GTX – Ein Mann und sein Schuh kämpfen sich durch die Trails.

Na wer hat die Serie erkannt? War einfach oder? Ja ok, ist voll 90er ich komme jetzt auch zum eigentlichen Thema weshalb Ihr hier seit. Nämlich wegen dem Terrex Agravic GTX aus dem Hause adidas und der ist absolut zeitgemäß.

Wie läuft es sich mit dem adidas Terrex Agravic GTX

Ich habe den Schuh jetzt seit Herbst letzten Jahres und bin auf ziemlich allen Untergründen unterwegs gewesen die einen im Mittelgebirge so begegnen können. Dabei war ich nach einem ausgiebigen einlaufen bis jetzt sehr zufrieden. Wobei mich eine Sache schon arg stört aber dazu später mehr.

Größe und Passform

Man sieht es dem schmalen Trailrunner direkt an das er sehr eng am Fuß anliegt, schlüpft man dann schließlich hinein ist es auch genauso. Der Schuh sitzt bombenfest. Soll aber keineswegs heißen das er unangenehm ist. Schuhgröße 45 ausgewählt, angezogen und passt.

Mit seinen 355 g ist der Agravic GTX nicht gerade ein Leichtgewicht, nachgewogen komme ich sogar bei meiner Schuhgröße auf 400 g. Man spürt also schon bei den ersten Schritten das man da was am Fuß hat.

Nämlich einen genialen Trailrunningschuh der Laune bereitet.

Grip mit dem Knowhow von der Straße auf die Trails

Schon seit einigen Jahren arbeitet adidas mit dem Reifenhersteller Continental zusammen. Das hat bisher super funktioniert. Bereits beim großen Bruder, dem Skychaser war ich von der Sohle positiv beeindruckt.

Durch Sonne, Laub und Staub

Auf einer lockeren #Trashrun Runde durch den sonnendurchfluteten Herbstwald über trockene Wurzelpfade, Feld.- und Forstwege langweilt sich der Schuh schon fast. Die Sohle nimmt alles was sich unter Ihr befindet mit Leichtigkeit an. An einer Steigung zeigt sich dann das erste Mal so richtig der hervorragende Grip.

Durch die gelungene Boost-Dämpfung kann es auch gerne richtig hart und steinig zugehen. Die Dämpfung macht genau was sie soll, nämlich den Fuß vor zu großer Erschütterung schützen. Nach meinen bisherigen Läufen habe ich absolut keine Probleme im Bereich der Fußsohle oder Hacke. Bei ähnlichen Modellen ist mir das auch schon anders gegangen.

Durch Regen, Matsch und Pfützen

Was im Herbst durchaus mal passieren kann? Es schüttet wie aus Kübeln. Der Boden ist komplett durchnässt und tief. Pfützen tun sich auf, Wurzeln und Steine sind nass und glitschig. Hier spielt der agravic GTX seine ganze Robustheit aus. Das tiefe Profil gräbt sich in den nassen Untergrund und bringt mich Dank der Gore-Tex® Membran sogar weitestgehend trockenen Fußes durch den Trail.

Klar rutscht man auf den nassen Wurzeln auch mal weg, aber selbst dann hat man das Gefühl die Füße noch ausreichend unter Kontrolle zu haben. Im Bereich der Hacke und der Zehen ist der Schuh zusätzlich verstärkt, damit auch ein Abrutschen oder versehentlicher Tritt gegen Geröll nicht direkt mit Schmerzen verbunden ist.

Durch Sonne, Schnee und Eis

Der Herbst verging und der Winter stand vor der Tür. Ich liebe es im Schnee unterwegs zu sein und dem Agravic ging es dabei nicht anders. Durch tieferen Schnee zu pflügen war absolut problemlos aber das darf man auch von einem 150.- € Schuh durchaus erwarten. Was ich aber wirklich klasse fand, war das selbst auf einer festen Schneeschicht der Schuh einen optimalen Grip lieferte und ich so auch bei höherem Tempo bergab sicher war nicht wegzurutschen.

Kritik muss auch sein

Aber ich will jetzt auch nicht nur lobenden Worte aussprechen. Es gibt zwei Sachen die ich schon störend finde bzw. fand. Beim Einlaufen hatte ich immer wieder das Gefühl im Schuh hin und her zu rutschen. Vor allem wenn der Trail nach unten zeigte verursachte das an den Fußzehen kein gutes Gefühl. Dazu kann ich nur sagen, zieht die richtigen Socken an, dann hatte ich das Problem im Griff.

Etwas nerviger empfinde ich das bei mir die Schnürsenkel immer mal wieder während des Laufens aufgehen. Das bin ich von dem Skychaser oder einer anderen Marke mit dem großen S…… nicht gewohnt. Ja ich weiß, die haben ein anderes Schnürsystem.

Vielleicht liegt es aber auch an meiner Schnürsenkelbindetechnik.

PRO

  • hervorragender Grip
  • Wasserdicht dank Gore-Tex® Membran
  • tolles Gefühl im unwegsamen Gelände
  • Dämpfung

CONTRA

  • Schnürsenkel gehen leicht auf, keine Lasche zum verstauen
  • Rutschige Einlegesohle (wenn man die falschen Socken an hat)

Fazit zum adidas Terrex Agravic GTX

Das mir der Schuh sehr gut gefällt kommt jetzt bestimmt nicht überraschend. Nachdem ich mit dem großen Bruder, dem Skychaser schon so gute Erfahrungen gesammelt hatte, war ich auch beim Agravic fest davon ausgegangen das er was für mich ist.

Unglücklich sind die Schnürsenkel. Eine Lasche zum verstauen würde das lästige Aufgehen vielleicht schon abstellen. Das soll aber auch der einzige Kritikpunkt sein. Sonst bin ich mit dem Trailrunner sehr zufrieden und werde wohl noch einige tolle Runden mit ihm auf den Trails erleben.

Die wichtigsten Daten

    • Gewicht: 355 g (Nachgemessen bei Größe 45 1/2 = 400 g)
    • Material: Textil. – Meshgewebe mit Gore-Tex® Membran
    • Sohle: Continental Stollen Sohle
    • Sprengung: 6 mm (was genau ist eigentlich eine Sprengung? bei Bergzeit wirds beschrieben.)

 

Welche Erfahrungen habt ihr denn mit euren Trailrunnern so gemacht, gibt es einen absoluten Lieblingsschuh oder habt ihr sogar auch einen Agravic im Schuhschrank?
Schreibt es einfach in die Kommentare – Ich bin gespannt.

 

Anmerkung: Vielen Dank an adidas, die mir den Terrex Agravic GTX kostenlos für die #Trashrun-Aktion zur Verfügung gestellt haben, was das Fazit aber natürlich nicht beeinflusst hat.

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Author

... liebt die Berge. Am liebsten verbringt er Zeit beim Wandern, Bergsteigen oder auf zwei Brettern im Schnee. Im heimischen Taunus auch gerne mit dem MTB und beim Trailrun unterwegs.

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