Zuletzt aktualisiert am 29. November 2025
Trailrunning-Rucksäcke! Gefühlt spaltet kein anderer Gegenstand die Community so sehr. Die einen ieben es, sich mit den kleinen Details zu beschäftigen. Anderen wiederum passt es überhaupt nicht, etwas zusätzlich am Rücken zu tragen. Doch manchmal kommt man einfach nicht drumherum – und vielleicht ist dann der Montane Gecko VP 12+ genau die richtige Wahl.
[Werbehinweis: Vielen Dank an meinen Kooperationspartner Montane, die mir die Montane Gecko VP 12+ Trailrunning Weste für den Test zur Verfügung gestellt haben. Die hier vorgestellten Tipps sind meine eigenen. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.]
Ich kann beides gut verstehen. Auf den heimischen Trails hier im Taunus bin ich in der Regel auch ohne irgendwelche zusätzlichen Rucksäcke oder Belts (Hüftgurte) unterwegs. Wenn es dann doch mal etwas länger dauert, greife auch ich dann doch zu einem Laufrucksack bzw. einer Laufweste. Spätestens wenn wir uns zu einem Wettkampf anmelden, muss die Pflichtausrüstung ja irgendwo hin – nämlich in den Laufrucksack. Ein Exemplar möchte ich euch heute vorstellen: den Montane Gecko VP 12+.


Der GECKO VP 12+ auf den ersten Blick
Der Rucksack ist schon eine Erscheinung, aber bei 12 Litern Volumen (und sogar ein bisschen mehr) ist das ja auch keine große Überraschung. Er fühlt sich aber daführ relativ leicht an. Viele Taschen zum Verstauen von Material und Ausrüstung sind integriert. Dass es passende 500ml Flasks von Hydrapak direkt zum Rucksack dazu gibt, finde ich einen super Sache.
Funktion made in Great Britain
Steigen wir ein bisschen weiter in den Funktionsumfang, des vor allem für lange, richtige lange ULTRA-Marathons konzipierten GECKO VP12+ ein. Einmal angezogen, wird der Trailrunning-Rucksack mit zwei elastischen Brustgurten verschlossen. Diese können an mehreren Befestigungspunkten eingehakt werden. Um den Tragekomfort zu erhöhen, gibt es mit der ACTIVE Lasche ein tiefer sitzendes Gummiband, das mit einem Klettverschluss individuell ausgerollt und an den Körper angepasst werden kann. Der Rucksack sitzt so bombenfest. Selbst bei voller Beladung hüpft hier nichts.

Fest sitzen auch die Stöcke in der Stockhalterung. Montane hat auch hier den Komfort nicht außer Acht gelassen, denn es gibt zwei Befestigungspunkte für die Trailrunning-Stöcke. Man kann die Stöcke links und rechts neben der Flask einzeln befestigen oder zusammen hinten quer am Rucksack. Hinten sind sie etwas schwerer zu erreichen und es erfordert ein wenig Übung, bis man das Handling draufhat. Zudem müssen bei dieser Variante die seitlichen Schlaufen erst nach hinten umgebaut werden.




Stauraum bis zum Umfallen
Vorne an der Laufweste
Das Packwunder hat natürlich auch einiges an Taschen zu bieten. Alleine im vorderen Bereich der Laufweste befinden auf jeder Seite fünf Taschen. Zwei davon mit Reißverschluß und jeder Menge Platz. Darüber liegt das Fach für die Flask, darunter befinden sich kleine Taschen aus Mesh, die für Tücher oder Gels herhalten können. Seitlich gibt es die Taschen noch in Groß. Da passt dann deutlich mehr hinein – selbst meine DJI NEO oder ein Smartphone können hier absolut sicher verstaut werden.
Hinten an der Laufweste
Extra Platz für die Trinkblase
Die Gecko VP12+ hat zwei große Fächer auf der Rückseite. Das Fach direkt am Rücken dient dabei allerdings nur der Trinkblase, die hier gut verstaut werden kann. Alternativ findet hier vielleicht auch die Regenjacke für den schnellen Zugriff Platz.
Das Hauptfach des Gecko 12+
Das eigentliche Hauptfach wird mit einem Reißverschluss verschlossen und hat ein Volumen von – ihr habt es schon erraten – 12 Litern und einem „+“. Denn das Mesh-Material ist extrem dehnbar, sodass hier noch einiges mehr in den Montane Gecko VP 12+ hineinpasst. Wem das allerdings immer noch nicht reicht, der kann mit dem auf der Tasche angebrachten Gummizug noch zusätzlich Ausrüstung wie eine Jacke außen befestigen.




Das Hauptfach ist zum Rücken hin übrigens durchgängig verschlossen, das auch beim viel Schwitzen nichts an Feuchtigkeit in den Innenraum des Rücksacks gelangen kann. Wasserdicht ist er allerdings nicht. Bei Regen sollte man schon darauf achten ob der transportierte Inhalt des Gecko auch wirklich Wasser verträgt.
PRO
- Komfort
- Jede Menge Platz
- Inklusive Flask
CONTRA
- Brustgurt muss oft nachjustiert werden
Fazit
Ja, ich weiß, die Gecko VP Westen sind jetzt schon eine ganze Weile am Markt, aber was soll ich sagen: Ich bin wirklich begeistert. Sie bietet dank der durchdachten Aufteilung der Taschen jede Menge Platz und trägt sich einfach super angenehm beim Laufen. Die Brustgurte müssen nach einigen km zwar nachgezogen werden, aber das geht fix und stört eigentlich nicht wirklich.




Alles in allem ist die Montane Gecko VP 12+ eine super durchdachte Laufweste die ich immer wieder gerne aus dem Schrank hole. Für den langen Tag draußen auf den Trails oder am Berg ist sie ein „fast“ perfekter Begleiter.
Wir sehen uns auf den Trails!
Die wichtigsten Daten
- Gewicht: 265 g (Nachgemessen bei Größe L = xxx g)
- Material: Polyester, Elastan, Polyamid
- Inklusive 2x 500ml Flasks
- Integrierte Pfeife und Schlüsselcklip
- Halterung für Trail-Stöcke, seitlich und hinten
- POLYGIENE® permanente Geruchshemmung
- UVP: € 170,00
Hast du vielleicht eine Laufweste, die du besonders gerne trägst?
Schreibt es einfach in die Kommentare – Ich bin gespannt.
Anmerkung: Der Laufrucksack wurde mir im Zuge einer Kooperation von Montane gestellt. Das Fazit bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

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