Zuletzt aktualisiert am 27. Oktober 2026
Wir kennen das doch alle: Die Sonne ist draußen, es ist schön warm, da fällt die Kleiderwahl ziemlich schnell auf Shorts und T-Shirt. Doch sobald man in den Schatten kommt oder der Wind ein bisschen auffrischt, wird es eben doch schnell kühl. Da wäre es super, wenn man jetzt eine ultraleichte Windjacke dabei hätte. Die Montane Featherlite ist genau so eine Jacke.
Bei mir ist es tatsächlich oft so, dass ich, solange es möglich ist, im kurzen Outfit unterwegs bin. Ja, was soll ich sagen mir ist sehr lange im Jahr richtig warm. Aber ab und an mache ich dann auch bei meinen langen Ausflügen am Berg oder bei meinen Trailruns im Taunus gerne eine kurze Pause und genieße die Natur.
Auf einen Blick: Montane Featherlite Windbreaker
Federleichter Windbreaker für kühle Brisen und Gipfelpausen – mit großer Brusttasche, aber ohne eigene Packtasche.
- Ideal für
- windige Läufe, Pausen am Gipfel und die Übergangszeit – nicht für Dauerregen
- Getestet
- Trailruns im Taunus und Bergausflüge in der kalten Jahreszeit
- Gewicht
- 97 g (nachgewogen, Gr. M)
- Wetterschutz
- winddicht, wasserabweisend
- Material
- 100 % Polyamid (Wind Barrier Dynamic)
- Packmaß
- sehr klein, passt in jeden Laufgürtel
- Passform
- sportlich, etwas länger am Rücken
- Preis
- 90 € UVP
[Werbehinweis: Vielen Dank an meinen Kooperationspartner MONTANE, die mir die FEATHERLITE Trailrunningjacke zur Verfügung gestellt haben. Die hier vorgestellten Ansichten sind meine eigenen. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.]
Draufgeschaut – Featherlite Windbreaker Jacke
Beim ersten Anblick des Windbreakers ist mir sofort die Brusttasche aufgefallen. Cool, dachte ich und schüttelte die Jacke erst mal richtig aus. In meiner ausgesuchten Farbe Citrus Spring finde ich den leichten Begleiter echt schick. Außerdem werde ich so bei diffusen Lichtverhältnissen auch gut gesehen. Ansonsten haben sich die britischen Designer, ähnlich wie bei der Minimus Lite für ein schlichtes Aussehen entschieden.

Größe und Passform
Angezogen macht die Jacke einen souveränen Eindruck. Auf der Jacke steht M drauf und so fühlt sie sich auch an. Ich fühle mich wohl. Die Armlänge passt und lang genug ist die Featherlite auch. Unterwegs auf den Trails verschiebt sich nichts, selbst wenn man einen Rucksack auf dem Rücken trägt, bleibt die Jacke an Ort und Stelle.
Dass die Briten die Jacke nicht direkt auf der Hüfte haben enden lassen, sondern ein bisschen mehr Stoff spendiert haben, fühlt sich gut an. So bleibt die Kälte gut draußen und selbst steife Brisen ziehen nicht unter den Windbreaker.



Design
Wie eingangs schon beschrieben, ist die Jacke weitestgehend schlicht gehalten, was nicht heißt, dass sie langweilig wäre. Die feine Naht, die den Schulterbereich von der Brust unterteilt, ist neben der üppig dimensionierten Brusttasche und dem Logo der Outdoorsportmarke auf den ersten Blick das einzige Designhighlight.
Beim genaueren Betrachten fallen dann aber auch die teilintegrierten, elastischen Ärmelbündchen an den Handgelenken auf, die zugegeben einfach genial sind. Dazu gesellt sich auf der Rückseite ein Gummizug zur Anpassung des Saums.


Verarbeitung
Wie bei der MINIMUS Lite Hardshell bin ich davon ausgegangen, dass die Verarbeitung der FEATHERLITE ähnlich gut sein wird. Und so ist es auch. Die Nähte passen, nirgends ist ein überstehender Faden zu sehen. Der Front-Reißverschluss mit der innenliegenden Windblende läuft sauber hoch und runter, ohne sich dabei zu verhaken – was mir bei der Brusttasche durchaus schon passiert ist.
Die große Brusttasche verleitet dazu, das Smartphone dort unterzubringen. Selbst große Modelle finden dort ihren Platz, was bei Wanderungen durchaus ok ist aber beim schnellen Laufen doch unangenehm hin und her schlackert. Leichte Gegenstände wie Handschuhe, Mütze oder Schlauchtuch sind dort besser aufgehoben.



FAQ-Box
Ist die Montane Featherlite wasserdicht?
Nein, die Featherlite ist primär eine Windjacke (Windbreaker). Sie ist zwar wasserabweisend und hält leichtem Nieselregen stand, für Dauerregen ist sie nicht gedacht.
Wie fällt die Größe der Montane Featherlite aus?
Die Jacke fällt normal aus. Im Test saß Größe M bei gewohnter Konfektionsgröße perfekt. Der Schnitt ist sportlich anliegend, bietet aber genügend Bewegungsfreiheit und verrutscht auch unter einem Laufrucksack nicht.
Wie schwer ist die Jacke und wie groß ist das Packmaß?
Die Jacke ist extrem leicht. Nachgewogen in Größe M bringt sie nur ca. 97 Gramm auf die Waage. Sie lässt sich sehr klein komprimieren und passt problemlos in jeden Laufgürtel.
Fazit zur MONTANE Featherlite Windbreaker
Wie groß kann ein Fazit zu einem winzigen Stück Stoff schon ausfallen? Ich versuche es einfach mal. Der Featherlite Windbreaker von Montane bringt alles mit, was man von ähnlichen Jacken in dieser Kategorie kennt. Sie ist leicht, lässt sich klein zusammendrücken und somit gut im Laufrucksack, einem Belt oder in der Hose verstauen. Schön wäre es, wenn eine integrierte Tasche zum Verstauen eingenäht wäre, aber es geht natürlich auch ohne.
Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit bin ich recht oft mit der Featherlite Jacke unterwegs. Sie verrichtet dabei ihren Dienst ausgezeichnet. Ein genialer Begleiter – egal, ob ihr sie den ganzen Lauf über tragt oder als schneller Wärmespender beim Riegel-Stopp am Gipfel.

Testergebnis
Montane Featherlite Windbreaker- Passform 9 von 10
- Verarbeitung 8 von 10
- Wetterschutz 6 von 10
- Atmungsaktivität 6 von 10
- Packmaß & Gewicht 9 von 10
- Ausstattung 6 von 10
- Design 7 von 10
Pro
- Große Brusttasche
- Ärmelbündchen teilweise elastisch
- Sehr leicht
Contra
- Feuchtigkeitstransport nach außen bei hoher Intensität
- Keine eigene Packtasche (Verstauen in der Brusttasche eingeschränkt möglich)
Wer jetzt vielleicht noch einen neuen Schuh sucht, sollte einen Blick in den Blogbeitrag werfen, der zeigt, welche Lieblingsschuhe andere Trailrunnerinnen und Trailrunner auf ihren Läufen begleiten.
Wir sehen uns auf den Trails!
Anmerkung: Die Jacke wurde mir im Zuge einer Kooperation von Montane gestellt. Das Fazit bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

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