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igentlich sollte es heute auf das Dach Deutschlands gehen, von einem Bergführer wird uns aber vor der Tour unmißverständlich mitgeteilt das die Zugspitze ohne Steigeisen aktuell nicht machbar ist (unbedingt im Vorfeld informieren). So mußten wir kurzerhand umdisponieren und nehmen den selben Zustieg durch das Höllental aber ein anderes Ziel, nämlich die Riffelscharte ins Visier.Riffelscharte

Die Tour im Überblick

Anforderungen Sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich. Für Ungeübte und Kinder ist ein Klettersteigset von Vorteil.
Ausgangspunkt Parkplatz Hammersbach
Routenverlauf Parkplatz Hammersbach (753m) – Höllentalklamm (1053m) – Höllentalangerhütte (1387m) – Riffelscharte (2163m) – Eibsee (1000m) – zurück zum Parkplatz Hammersbach (753m)
Gehzeit 09:00 STD.
Höhenmeter 1045 HM
Einkehrmöglichkeiten Höllentalangerhütte (1387m)

ROUTENBESCHREIBUNG

Vom Parkplatz Hammersbach aus geht es ein kurzes Stück der Straße entlang bevor man rechts in den Wald dem Hammersbach folgend zum Klammeingang läuft. Am Kassenhäuschen direkt am Eingang zur Höllentalklamm (1053m) zücken wir erstmal das Eintrittsgeld (Erw. 4,00 Euro, Kurkarte 2,00 Euro, Gruppenkarte 2,00 Euro, Kinder 1,00 Euro, AV-Mitglieder 1,00 Euro) bevor es in die Klamm hineingeht.Riffelscharte

In der Klamm wird es sehr abwechslungsreich. Der Blick auf die Wassermassen, das ducken in den Zwischengängen durch den Fels und der Nasse Untergrund sind nicht nur für Kinder ein echtes Abenteuer. Nach dem verlassen der Höllentalklamm läuft man noch ca. 15 – 20 Minuten in einem Hochtal bis man schließlich die Höllentalangerhütte (1387m) erreicht. Die Hütte bietet einen perfekten Rastplatz mit schönen Ausblick auf den Waxenstein, Zugspitze und eben die Riffelscharte.Riffelscharte

Nach der Stärkung läuft man im Tal (je nach Jahreszeit) über ausgetrocknete Bachläufe und ausgetretenen Pfaden ca 30 – 40 Minuten weiter auf die senkrecht abfallenden Wände zu. Da die Beschilderung eher spärlich ist sollte man acht geben das man die Abzweigung zur Riffelscharte nicht verfehlt (der andere Weg bringt einen zur Zugspitze). Steil geht es nun dem Riffelkar auf teils mit Stahlseil abgesicherten Passagen entgegen, bis man ein erstes flaches Band erreicht. Wir folgen dem Band ein kleines Stück zum nächsten versicherten Abschnitt der uns steil bergauf in das Riffelkar führt. Der weitere Weg ist nun vorgegeben und nach einem kurzen Anstieg befinden wir uns auf 2163 Metern in der Riffelscharte.Riffelscharte

Dort angekommen genießt man einen wunderbaren Ausblick auf das Wettersteingebirge, Ammergauer Alpen, Allgäu und natürlich den Eibsee. Der Abstieg erfolgt über den steilen Riffelschartensteig der im oberen Teil noch Drahtseilversichert ist, sich aber irgendwann in ein nicht mehr schwierigen aber kraft aufreibenden Abstieg über Schutt und Geröllfelder verändert. Wir kreuzen die Bahngleise am Bedarfshalt „Riffelriss“ und steigen weiter über etliche Serpentienen zum Eibsee ab. An der Eibseebahn angekommen schlagen wir den Rücktransport mit der Bahn aus und spazieren nun zügig in Richtung Ausgangspunkt zum Parkplatz Hammersbach.

KARTENANSICHT

WEITERE INFOS

NÜTZLICHE LINKS

Homepage von der Höllentalangerhütte

Alle Angaben der hier beschriebenen Tour des Riffelscharte sind von Privatpersonen mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt worden. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann somit nicht gegeben werden. Die Verwendung dieser Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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