Am vergangenem Wochenende ging es mit der Familie in die Eifel, genauer gesagt an die Mosel oder noch genauer nach Treis-Karden, aber diesmal waren noch ein paar mehr Familienmitglieder dabei. 

E

in Haus, 8 Erwachsene, 5 Kinder da muss man natürlich auch mal raus. Da unser Ferienhaus strategisch günstig für einige schöne Ausflugsziele lag, ging es  ….

 

Durch Weinberge und Wälder zur Burg Eltz

Bis alle Mitwanderer angezogen und abmarschbereit waren verging gefühlt eine kleine Ewigkeit aber irgendwann bewegten wir uns außer Haus. Die Kids natürlich vorneweg. Bereits nach ein paar Metern gab es einen kleinen Dämpfer.

Auf einem nicht zu übersehendem Schild stand „die Burg ist derzeit geschlossen“. Aber egal wir wollen uns ja bewegen und keine rostigen Ritterrüstungen bestaunen.

Da unser Häuschen direkt an der Mosel lag führte der Weg von Anfang an steil die Weinberge hoch. Vieles erinnerte an Pfade in den Alpen. Links hohe Wände, rechts geht es weit hinunter ins Tal, ok ok ich schweife ab!

Die dicken Winterjacken wurden nach den ersten Serpentinen geöffnet. Mützen und Schals verschwanden in den Rucksäcken.

Klar gab es da auch schon ein paar Nörgeleien, aber auch ebenso „motivierende“ Kommentare wie

für mich ist der Weg ja Baby einfach!

Oben angekommen genossen wir einen tollen Blick über Treis-Kaden und kehrten anschließend der Mosel den Rücken zu. Jetzt gab es einen Etappenabschnitt der nicht so hervorzuheben ist, es ging ein Stück auf der Straße weiter.

Aber auch da kann man seinen Spaß haben. Mit Steineweitwerfen, kurzen Wettrennen, Bibi & Tina spielen oder auf Baumstämmen herumzuklettern hatten wir auch die Straße fix wieder verlassen und tauchten nun in den dichten Wald hinein.

Der Weg war deutlich angenehmer und wurde zum Schluss hin sogar nochmal richtig steil im Abstieg. Dann aber blinzelte Sie durch die kargen Bäume hindurch.

Die Burg, die Burg riefen die Kids. Ein paar Minuten Später standen wir davor.

Burg Eltz! Riesig, Eindrucksvoll und ja genau verschlossen 😉

Tourdaten

Route: Treis-Karden -> Burg Eltz
Streckenlänge: 7 km
Dauer: 01:50 h
Höhenmeter: 317 m

Links

Auf Deutschlands längster schönster Hängeseilbrücke

Ganz in der Nähe gab es noch ein weiteres Highlight zu bewundern. Diesmal ging es in den Hunsrück denn da steht Deutschlands längste ähhhh…. neuerdings schönste Hängeseilbrücke – die Geierlay.

Also ab ins Auto gute 20 Minuten später stehen wir auf dem Parkplatz P1 in Mörsdorf und sehen direkt was eine Touristenattraktion aus einem verschlafenen Dörfchen im Hunsrück so zaubern kann. Touristeninformation, Besucherzentrum mit Restaurant, bestens ausgeschilderte Parkplätze (drei gibt es) das kann sich sehen lassen.

Ich Informiere mich im schicken Besucherzentrum über die verschiedenen Wege zur Brücke und kurz darauf geht’s los.

Erst schlendern wir noch ein wenig durch den Ort, biegen bald aber auf einen schmalen Waldpfad ab. Der ist schön zu gehen und macht richtig Spaß. Über Wurzeln und kleine Brücken Spazieren wir gemütlich durch den Wald. Nach etwa 2 km sind wir auch schon da.

Ich muss sagen das sieht schon faszinierend aus wie die Brücke da über dem Tal schwebt. Die ersten Bilder werden geschossen und dann ab auf’s imposante Bauwerk.

Für alle die Bedenken haben
  • Nein, man kann nicht durch die Planken fallen.
  • Ja, bei Wind schwankt die Brücke ein wenig.
  • Mit dem Kinderwagen drüber kann man machen, dann wirds aber ganz schön eng.

Wir sind drüben! Hier gibt es ein nettes Gimik. Denn für Unerschrockene, die sich über die Brücke getraut haben gibt es hier die Möglichkeit ein kleines Andenken in Form eines Armbandes zu sichern.

Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf den Rückweg. Also noch einmal über die Brücke. Diesmal nicht durch den Wald sondern auf dem doch höher frequentierten Feldweg. Dieser ist betoniert somit auch barrierefrei und in etwa ähnlich weit wie unser Hinweg. Müdigkeit mach sich breit, ein eisiger Wind fegt über das Feld. Passend dazu findet man hier und da ein paar Infotafeln zum Thema Windkraft.

Im Wald war es doch angenehmer 😉 Stück für Stück kommen wir Mörsdorf wieder näher und kurz darauf sind wir dann etwas durchgefroren zurück am Parkplatz.

Tja und jetzt müssen wir doch noch mal in den Harz um die Längste Hängeseilbrücke Deutschlands zu besuchen.

Aber dafür haben wir ja die „Schönste“ gesehen.

Tourdaten

Route: Mörsdorf (P1) -> Geierlay -> Mörsdorf (P1)
Streckenlänge: 4,9 km
Dauer: 01:15 h
Höhenmeter: 134

Links

Wenn Du in Zukunft den neusten Bericht nicht mehr verpassen möchtest, dann folge mir doch auf TwitterFacebook und Instagram – dort poste ich auch regelmässig News, Bilder und Videos von meinen Wanderungen, Testberichten, Reisen und sonstigen Erlebnissen im Outdoorbereich.

Author

... liebt die Berge. Am liebsten verbringt er Zeit beim Wandern, Bergsteigen oder auf zwei Brettern im Schnee. Im heimischen Taunus auch gerne mit dem MTB und beim Trailrun unterwegs.

1 Comment

Schreibe einen Kommentar